Gerstensuppe gehört zum Winter wie Schnee, Schifahren, Rodeln, und das schmerzhafte Kribbeln wenn die Finger oder Zehen wieder auf Betriebstemperatur kommen (bei uns heißt das Nägala, es gibt aber auch Boanigeln, Krahnogln, Oanigln).
Es gibt nichts Feineres als eine herzhafte Gerstensuppe nach einem Tag im Schnee.
Eine gelungene Gerstensuppe lebt von einer ausgewogenen Mischung von Gemüse und geselchtem Fleisch und je gehaltvoller die Bouillon, die wir als Grundzutat verwenden, desto kräftiger wird die Suppe. Und natürlich schmeckt es nur richtig gut, wenn wir lang genug draußen waren. Eine Gerstensuppe kann man auch immer wieder aufwärmen. Manche behaupten, dass das wie beim Gulasch sei und die Suppe immer besser wird.